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Photovoltaikanlagen nachfrage steigt weiterhin

Einen Aufschwung erlebte der deutsche Solarmarkt in der ersten Hälfte des Jahres. Laut Bundesnetzagentur entstanden in diesem Zeitraum Photovoltaikanlagen mit 900 Megawatt Gesamtleistung. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Wert um etwa 75 Prozent.

Sinkende Anschaffungskosten führen nach Ansicht des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) zur steigenden Nachfrage. Mittelständische Unternehmen und zunehmend auch Eigenheimbesitzer setzen auf die Sonnenenergie durch Solaranlagen. Trotz positiver Zahlen sei die Ausbau-Geschwindigkeit nach wie vor zu gering, um den steigenden Bedarf an ökologischem Strom für den Energiesektor zu decken – und damit Klimaschutzziele einzuhalten.

Die Heraufsetzung der Photovoltaik-Ausbauziele sei Aufgabe der kommenden Bundesregierung, meint der BWS-Solar. Ein Abbau von Investionsbarrieren und die Steigerung von Ausschreibungsvolumina bei Phtovoltaikanlangen im Kraftwerksmaßstab gehört zu den Forderungen des Branchenverbandes. Angesichts der Preise für den Solarstrom gäbe „es keinen Grund mehr, Solarenergie weiterhin zu deckeln“, urteilt Carsten König, der BWS-Hauptgeschäftsführer.