Intelligente Messsysteme – Digitale Stromzähler machen den Stromverbrauch smarter

Es ist wahrscheinlich ein Problem, das den meisten Unternehmen und Personen mit Eigenheim schon bekannt ist. Der eigene Stromverbrauch ist gestiegen, aber man weiß nicht wieso. Nun ärgert man sich über die zusätzlichen Kosten und sucht nach einer Antwort.
Für eine schnelle Lösung sorgen hier die intelligenten, digitalen Stromzähler. Diese zeigen ganz genau an, wieviel und wann Strom verbraucht wurde. Das sorgt für eine bisher unbekannte Transparenz.

Außerdem ist inzwischen das Gesetz über die Digitalisierung der Energiewende in Kraft getreten und mit ihm die Vorschrift, dass sich jeder Haushalt, der mehr als 10.000 kWh im Jahr verbraucht ein digitales Messgerät anzuschaffen hat. Ab 2021 sollen auch alle Verbraucher, die 6.000 kWh pro Jahr erreichen nachfolgen. Sogar Betreiber von eigenen Photovoltaik-Anlagen werden umrüsten müssen.

Die Vorteile hierbei liegen klar auf der Hand:
Da digitale Stromzähler mit dem Netz verbunden sind, kann der Kunde mit ein paar Klicks im Internet genau seinen Stromverbrauch abrufen, detailliert darlegen lassen und analysieren. Rätselhafte Steigerungen sind so ganz leicht zurückverfolgen.
Die Erkenntnisse, die der Kunde gewinnt, verwendet er natürlich dazu seinen Stromverbrauch zu reduzieren. Das führt zu einer Schonung der Umwelt.
Weiterhin ist es nicht mehr nötig den Strom abzulesen. Die entsprechenden Informationen werden von dem „Smart Meter“ -so werden digitale Stromzähler auch genannt- nämlich einfach an den Anbieter weitergeleitet. Dieser erhält die benötigte Information also automatisch.
Unternehmen und Produktionsabläufe können mit Hilfe der analysierten Daten außerdem viel besser optimiert werden.

Digitale Stromzähler - Intelligente Messsysteme

Das spart den Konzernen Geld und entlastet die deutsche Energiewirtschaft.
An die Datensicherheit werden vom Gesetz sehr hohe Anforderungen gestellt. Da die demokratischen Werte des Grundgesetzes auch den Schutz der Privatsphäre voraussetzen, ist es sehr wichtig, dass keine wichtigen Daten in die Hände von vorgesehenen Dritten fallen. Im Normalfall bekommt der Energieversorger durch digitale Stromzähler sogar nur den Jahresgesamtverbrauch des Kunden als Summe zugesandt. Somit braucht man sich um eventuellen Datenmissbrauch keine Sorgen zu machen. Bei Bedarf kann zwischen Kunde und Unternehmen natürlich auch ein weitergehender Datenaustausch vereinbart werden.
Dass digitale Stromzähler eingebaut werden sollen, muss den Kunden laut Gesetz drei Monate im Voraus mitgeteilt werden.

Dagegen aussprechen dürfen sich allerdings nicht. Da sich die Kosten sehr in Grenzen halten und der eigene Stromverbrauch gesenkt werden kann, dürfte das allerdings die wenigsten stören… Wer spart denn nicht gerne Geld ein?
Selbst wenn Sie nicht dazu verpflichtet sind, sollten Sie sich trotzdem überlegen, ob sich ein Einbau nicht auch bei Ihnen lohnen könnte.

Haben Sie weitere Fragen zum Thema Digitale Stromzähler? Dann kontaktieren Sie uns am besten über unser Kontaktformular. Wir werden uns umgehend bei Ihnen melden.